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Wo kann ich mein gebrauchtes Rennrad verkaufen?

Die Fahrradsaison steht vor der Tür, das neue Traumrad ist bestellt und die Kilometer auf der Rolle haben die Beine bestens auf die anstehenden Ausfahrten vorbereitet. Doch nun wohin mit dem alten Weggefährten? Der Keller ist voll, die Wohnung eng und der Innenhof nicht der richtige Platz.

Unterstützt durch den seit 2020 vorherrschenden Rennradboom, übersteigt die Nachfrage das derzeitige Angebot deutlich, insbesondere für neue Modelle. Zudem wächst der Anteil an Personen, die Kaufentscheidungen von Nachhaltigkeitsaspekten wie Ressourcenschonung oder Klimaemissionen. Entsprechend hoch sind die Chancen, sein altes Rennrad für einen fairen Preis auf dem Zweitmarkt weiterverkaufen zu können. Dafür steht eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten zur Verfügung, analog wie digital. Einige hilfreiche Tipps werden in der Folge dargestellt:

FLOHMARKT – ZWISCHEN NOSTALGIE UND HYPE

Was vor dem digitalen Zeitalter mitunter die einzige Möglichkeit zum Weiterkauf von Fahrrädern wie auch Waren im Allgemeinen war, wird mittlerweile recht differenziert wahrgenommen. Viele finden Flohmärkte verstaubt, teilweise gruselig und maximal noch für (Kunst)Raritäten interessant. Andere Gruppen schätzen den persönlichen Kontakt, die Geschichten hinter den Produkten sowie ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit. Rennräder werden in Summe aber relativ selten angeboten, zusätzlich handelt es sich dann eher um historische Modelle (Vintage Rennräder). Dies ist auch potenziellen Käufern bekannt, welche sich dann doch lieber auf die Filtermöglichkeiten eines online-Shops verlassen.

Fazit: sehr sozial, teilweise charmant aber wohl nicht der optimale Kanal.

FAHRRADLÄDEN –SUPPORT ODER KONKURRENZ?

Wo man Rennräder kaufen kann sollte sich die Möglichkeit bieten, seinen alten Drahtesel abzugeben oder auch einzutauschen. Leider ist dies nicht immer der Fall. Viele Läden haben recht starre Verträge mit ihren Zulieferern, beschränken sich auf bestimmte Marken und Modelle oder haben schlicht die Kapazitäten nicht, um sich um dein gebrauchtes Rennrad zu kümmern. Außerdem tritt man in einem Fahrradladen meist Rennradkennern entgegen, die zudem Erfahrung mit dem Kauf und Verkauf von Rennrädern haben. Sollte man sich also nicht sicher sein, wie viel das eigene Bike wert ist, besteht eine nicht zu unterschätzende Gefahr, nicht den Preis zu bekommen, der einem zustehen würde.

Fazit: viel Expertise gepaart mit Käuferqualitäten muss gebändigt werden.

GENERELLE ZWEITMARKTPLÄTZE – „GIBT’S NICHT“ GIBT’S NICHT

Gebrauchtwarenläden gibt es analog wie digital, wobei vor allem Online-Plattformen in den vergangenen Jahren sehr starken Zuspruch erfahren haben. Ebay ist der absolute Platzhirsch in diesem Bereich, auch wenn die Nutzerfreundlichkeit teilweise zu wünschen übrig lässt und Provisionen für Käufer und Verkäufer nicht zu unterschätzen sind. Vermehrt treten aber auch kleinere, lokalere Plattforme auf den Plan, die vor allem bestehende Gemeinschaften besser miteinander verknüpfen möchten. Dabei sind sowohl die globalen als auch lokalen Konzepte darauf ausgelegt, dass die Nutzer*innen nicht sehr gezielt suchen, sondern eher wie in einem Kaufhaus agieren. Heißt im Umkehrschluss, dass man als Verkäufer im Sumpf aus ähnliche Produkten und -kategorien untergeht.

Fazit: Große Plattform mit geringem Fokus.

SPEZIALISIERTE ZWEITMARKTPLÄTZE – DAS IST ES!

Bleiben noch die spezialisierten Online-Plattformen. Auch hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan und es gibt eine nicht unbeträchtliche Auswahl an Anbietern. Dennoch bestehen deutliche Unterschiede, was vor allem daran liegt, dass die meisten digitalen Marktplätze einen klaren Fokus auf potenzielle Käufer*innen haben. Die Verkäufer bleiben entsprechend außen vor und müssen sich arrangieren. Dem möchte buycycle entgegenwirken und macht die Erstellung von Anzeigen so einfach wie möglich, unterstützt beim Versand und garantiert eine sichere Bezahlung.

Fazit: schnell zurück in den Shop und los geht’s!

Alles in allem ist der Rennradverkauf eine persönliche und mitunter emotionale Sache. Man trennt sich von einem treuen Weggefährten und möchte entsprechend den oder bestmögliche Käufer*in. Ob sich dieser nun auf dem Flohmarkt tummelt oder in einem Online-Shop, das Timing und die Kommunikation müssen stimmen.

Published 07 Jun 2021