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  • Versicherter Versand
  • Rückgaberecht

Gründe für ein Second Hand Rennrad

Ein Rennradkauf ist ein Erlebnis! Man sucht sich ein passendes Modell, bewertet Komponenten, vergleicht Preise und Händler, um am Ende sobald wie möglich im Sattel seines Traumrades zu sitzen. Momentan heißt „sobald wie möglich“ beim Neukauf allerdings häufig 6 bis 12 Wochen Wartezeit, wo die Saison mancherorts bereits auf die Zielgerade biegt. Teilweise werden Lieferzeiten gar nicht erst angegeben, um keine falschen Hoffnungen zu wechseln. Frustrierend!

Dabei ist es aber nicht so, dass momentan keine neuen Fahrräder produziert werden, sondern, dass einfach die Nachfrage so enorm groß ist, dass es dem einzelnen Käufer so vorkommen mag. Heißt in der Folge, dass derzeit tatsächlich sehr viele neue Modelle ausgeliefert werden, womit eine Vielzahl altgedienter Räder potenziell zum Verkauf stehen. Genau aus diesem Grund begeben sich viele Suchende auf den Gebrauchtmarkt, da dort tendenziell jederzeit der passende fahrbereite Untersatz angeboten werden kann. In jeglicher Weise nachvollziehbar und mit einigen konkreten Vorteilen für alle Beteiligten, auf die wir in der Folge eingehen möchten. 

 

TOP QUALITÄT FÜR EINEN FAIREN PREIS

Nur in den seltensten Fällen werden Rennräder verkauft, die nicht mehr funktionsfähig sind. Dafür sorgen nicht zuletzt Händler und Plattformbetreiber für gebrauchte Räder, welche entweder selbst Hand anlegen, fachmännische Kontrollen anbieten oder zumindest die Qualität der Anzeigen prüfen. Zusätzlich gibt es bei zahlreichen Anbietern die Möglichkeit einer Rücksendung, falls tatsächliche Mängel auftreten sollten. 

Eine wichtige Rolle spielt zudem die Motivation der Verkäufern. Etwa ein Viertel der angebotenen Gebrauchträder kommt von professionellen Händlern, welche vor allem überarbeitete Bikes oder Ausstellungsstücke zum Verkauf stellen. Bei den Privatverkäufern gibt es selbstredend Unterschiede, doch auch da ist die Mehrheit vertrauenswürdig und fair. Ein Fahrrad ist auf eine Nutzungsdauer von mindestens sieben Jahren ausgelegt und wird in den meisten Fällen gut gepflegt. Selbst wenn kleine Reparaturen notwendig sein sollten, wird das meist offen kommuniziert. 

Für viele spielt dennoch der Preis eine gewichtige Rolle. Beim Neukauf kosten die Topmodelle mittlerweile bis zu 15.000 €, auch in den unteren Segmenten haben die Preise in den letzten Monaten und Jahren stark angezogen. Da ist der Zweitmarkt mitunter deutlich zugänglicher und man kriegt, wie oben beschrieben, top Qualität auch für Preise unter 3.000 €. 

 

UPGRADE DICH AN DIE SPITZE

Das S-Works Tarmac SL7 - Dura Ace Di2 sollte es sein…zumindest irgendwann. Knapp 13.000 € sind selbst für eingefleischte Enthusiasten eine Menge Holz. Doch die wenigsten RennradfahrerInnen steigen in diesem Preissegment ein, besitzen also bereits vorher ein Rennrad. Über den Verkauf seines zwei Jahre alten Tarmac SL6 können die Kriegskassen zumindest zum Teil gefüllt werden, was den Kaufpreis des Traumrades nicht unerheblich reduzieren kann. 

Dieses Spiel kann man mit ruhigem Gewissen über eine bestimmte Zeit betreiben. Man nähert sich seinem Traumbike Schritt für Schritt, lernt verschiedene Modelle wie auch Komponenten zu schätzen und unterscheiden und eröffnet anderen Bikern immer wieder die Möglichkeit eines neuen alten Rennrades. 

Unterstützt wird dies durch die wachsende Popularität von ReCommerce, also dem Gebrauchtmarkt im Allgemeinen. In zahlreichen Branchen, vor allem aber im Bereich Mode und Textilien, springen sogar globale Player wie H&M oder Zalando auf diesen Trend auf und machen das Thema mehr als salonfähig. Entsprechend schwappt diese Bereitschaft auf andere Sektoren über und befeuert unter anderem auch den Handel für gebrauchte Rennräder und Fahrräder im allgemeinen. 

 

 

 

 

DIGITAL IST GENIAL

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist der boomende Onlinehandel. Bereits vor Corona haben sich immer größere Marktanteile von der analogen in die digitale Handelswelt verlagert. Dementsprechend positiv entwickelt hat sich auch die Qualität der Angebote und damit verbundene User-Experience. Auf der anderen Seite sind auch viele NutzerInnen zutraulicher geworden und haben den Online-Kauf zu schätzen gelernt. 

Diesen Trend machen Fahrradhändler natürlich mit. Über den Erfolg von Direktversendern, wie beispielsweise Canyon, wurde vielen Herstellern wie Händlern bewusst, dass nicht jeder Kunde sein Traumbike anfassen oder Probefahren will. Nicht zuletzt dadurch hat mittlerweile auch der online-Gebrauchtmarkt deutlich an Fahrt aufgenommen. Plattformen aus den Bereichen B2C und C2C bieten eine große Auswahl zu fairen Preisen, teilweise im klassischen Webshop-Feeling, inklusive sicherer Bezahlung und Rückgaberecht. 

Zusätzlich wirken sich die Neuerungen beim Fahrradversand positiv aus. Spezialisierte Anbieter mit eigenen, teils wiederverwendbaren Boxen (unter anderem paket.ag) minimieren Aufwände und unterstützen soweit wie möglich. Die Möglichkeit einer Versandversicherung nimmt auch die letzte Sorge bei VerkäuferIn und KäuferIn. 

 

THERE IS NO PLANET B

 

 

 

Ressourcenverbräuche, Produktionsaufwände, Transportkosten und Entsorgungsschwierigkeiten spielen mittlerweile bei vielen Konsumgütern eine immer gewichtigere Rolle. Konsumenten suchen gezielt nach Produzenten und Händlern, die ihre positiven wie negativen Einflüsse (Handprint vs. Footprint) möglichst transparent offenlegen und Maßnahmen in die Wege leiten, ihre Performance zum Wohle unseres Planeten zu verbessern.

In diesem Kontext sind Carbon-Komponenten aus Südostasien natürlich erstmal nicht so gern gesehen. Entscheidend ist aber nicht rein die Produktion an sich, sondern der Aspekt der Nutzungsdauer. So fallen zwar dieselben Aufwände und Einflüsse an, beim langfristigen Impact gibt es aber deutliche Unterschiede zwischen einer zweijährigen und einer beispielsweise zehnjährigen Nutzungsdauer.

Daraus soll aber nicht geschlossen werden, dass jeder sein Fahrrad fahren sollte, bis es auseinanderfällt, rein aus sicherheitstechnischer Sicht. Vielmehr ist dies so zu verstehen, dass man im Falle eines Neukaufs sein altes Rennrad, sofern noch fahr- und funktionstüchtig, an andere Fahrradbegeisterte weitergibt. Besonders in Zeiten, in denen die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches übersteigt, kann man mit minimalem Aufwand Menschen sehr glücklich machen und nebenbei noch etwas dazuverdienen. 

 

Wenn du also auf der Suche bist nach Qualität zum fairen Preis, dazu einigermaßen online-affin und mit Herz für die Umwelt schnapp dir doch dein neues altes Bike auf www.buycycle.de

 

Gepostet 17.11.2021